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Auswahlverfahren

Ansprechpartner

Jühlke, Andreas

Telefon: 0 20 64 / 60 60-120

Feuerwache

Büro: F130

Hünxer Straße 300
46537 Dinslaken

Nachdem Ihre vollständige Bewerbung bei uns eingegangen ist, laden wir Sie zu einem körperlichen Fitnesstest, schriftlichen Eignungstest ein und prüfen Ihr handwerkliches Geschick.

Das Auswahlverfahren findet an 2 Tagen statt.

Körperlicher Fitnesstest

Wir führen den Sporttest für die Berufsfeuerwehren in Deutschland (Stand 01.01.2017) durch. Dieser ist durch die Sporthochschule Köln zertifiziert und demnach Geschlechtsneutral zu bewerten. Folgende Übungen werden durchgeführt:

1.     Balancieren
Die Testaufgabe „Balancieren“ dient der Überprüfung der Balancefähigkeit und der dynamischen Rumpfstabilisation mit Zusatzlast in einer kognitiv komplexen Aufgabenstellung. Die Testperson balanciert über einen 10 cm breiten und 5 m langen Balken unter Aufnahme und Ablegen einer 5 kg schweren Zusatzlast mit Übersteigen eines Medizinballs insgesamt 4-mal innerhalb von ≤ 50 s hin und her.

2.     Liegestütz
Die Testaufgabe „Liegestütze“ überprüft die lokale dynamische Kraftausdauer der Armstreck- und Brust-muskulatur sowie die Rumpfstabilität. Die Testperson führt 12 Wiederholung ohne Unterbrechung in einem kontrollierten Bewegungstempo von 4 s für eine Wiederholung aus.

3.     Wechselsprünge
Die Testaufgabe „Wechselsprünge“ dient der Überprüfung der Schnellkraftausdauer und der Reaktivkraftfähigkeit der unteren Extremitäten sowie der Ganzkörperkoordination unter Zeitdruck. Die Testperson springt mit beiden Beinen gleichzeitig so schnell wie möglich seitlich über eine 33 cm hohe Stange innerhalb von 30 s ≥ 42-mal hin und her.

4.     Beugehang
Die Testaufgabe „Beugehang“ dient der Überprüfung der lokalen statischen Kraftausdauer der Armbeuge- und Handmuskulatur. Die Testperson hängt 45 s frei mit gebeugten Armen im Kammgriff an einer Stange, so dass das Kinn ohne Berührung über der Stange verbleibt.

5.     seitlicher Medizinballwurf
Die Testaufgabe „seitlicher Medizinballwurf“ überprüft die Schnellkraft und die Koordination der Bein-, Rumpf- und Armmuskelkette. Die Testperson wirft in einem Wertungsdurchgang pro Seite einen 4 kg Medizinball möglichst weit (≥ 7,50 m) aus einer aufeinander abgestimmten Beinstreckung, Rumpfrotation und seitlich geführten Wurfbewegung nach vorn.

6.     CKCU-Test
Die Testaufgabe „Closed Kinetic Chain Upper Extremity (CKCU)-Test“ überprüft die Schnellkraftausdauer der Arm-, Schulter- und Brustmuskulatur, die dynamische Rumpfstabilität sowie die Armkoordination unter Zeitdruck. Die Testperson greift aus dem Stütz schnellstmöglich in 15 s ≥ 23-mal mit den Händen aus einer 90 cm breiten Markierungszone wechselseitig über.

7.     Kasten-Bumerang-Test
Die Testaufgabe „Kasten-Bumerang-Test“ überprüft die Ganzkörperkoordination inner-halb einer komplexen Bewegungsaufgabe. Die Testperson durchläuft schnellstmöglich nach einem festgelegten Laufweg innerhalb von ≤ 19 s den Parcours aus drei Kastenteilen, die einerseits übersprungen und andererseits durchkrochen werden müssen.

8.     3000 m Lauf
Die Testaufgabe „3000 m-Lauf“ dient der Überprüfung der Grundlagenausdauer. Die Testperson läuft schnellstmöglich eine Strecke von 3000 m (≤ 15 min).

Der Nachweis über die Schwimmfertigkeit kann durch ein Jugendschwimmabzeichen oder das Rettungsschwimmerabzeichen erbracht werden. Alternativ kann der Nachweis auch über das Formular des DOSB erbracht werden. Das Dokument finden Sie im Downloadbereich. Alle Nachweise dürfen nicht älter als 24 Monate sein.

Abnahmeberechtigt sind alle Ausbilder aus dem Schwimmbereich. Fragen Sie dazu bitte bei den örtlichen Schwimmvereinen oder Schwimmbädern nach.

Ein Angebot für die Vorbereitung auf den Sporttest finden Sie im Downloadbereich.

Schriftlicher Eignungstest

Im theoretischen Teil werden unter anderem Rechtschreibung, mathematische Grundlagen, dreidimensionales Denken, Arbeitstempo und Sorgfalt überprüft.

Handwerkliches Geschick

Hier wird unabhängig von der Berufsausbildung das handwerkliche und technische Verständnis geprüft. Dafür müssen sieben kleinere Aufgaben bewältigt werden. Dazu zählt auch das Leitersteigen über eine tragbare Leiter in das 2. Obergeschoß und das Besteigen einer Drehleiter auf 20 m Höhe.

Quellen:

Empfehlung AGBF

Testhandbuch 3.0 der Deutschen Sporthochschule Köln